Barmherzigkeit zeigt sich auch Toten gegenüber

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7 Werke der Barmherzigkeit – 7 gegen Einsamkeit – 7 Fachverbände

Zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit trafen sich am Tag der Heiligsprechung von Mutter Theresa gut 650 Ehrenamtliche in Paderborn. Seitens der VK nahmen Brüder aus Herne, Unna, Attendorn, Brilon und Paderborn teil. Nach einem geistlichen Impuls zogen die Gläubigen zum Gottesdienst durch die Heilige Pforte in den Hohen Dom ein. Am Nachmittag beschäftigten sich die 7 caritativen Fachverbände mit je einem Werk der Barmherzigkeit.

Der Beitrag der Vinzenz-Konferenzen ging auf das Werk „Tote bestatten“ ein:
Wo Menschen einsam leben, ist auch ihr Sterben und Tod in der Regel von Einsamkeit geprägt. Das zeigt sich dann bei der Beerdigung, an der weder Freunde, Verwandte oder Nachbarn teilnehmen. „Tote bestatten“ heißt also, z.B. an einer Beerdigung teilzunehmen, um den Verstorbenen Respekt zu zollen, für sie zu beten, wie dies etwa Vinzenzbrüder in „Gottesdiensten für Unbedachte tun“ oder auf ihr Grab eine Kerze zu stellen. Diesen Gedanken griffen die VK auf, indem sie am Tag der Ehrenamtlichen in der Michaelskirche in Paderborn vor dem Altar einen Bilderrahmen mit den Umrissen eines nicht zu erkennenden Mannes aufstellten und davor einen Kranz niederlegten mit der Schleifenaufschrift: „Bei Gott wird keiner vergessen!“

In einem Kondolenzbuch konnten die Besucher/innen ihre Gedanken niederschrieben.

2019-04-06T09:09:04+02:00