Beim diesjährigen Hauptrat hatten wir die Gelegenheit, das Bergbau-Museum in Bochum zu besuchen. Auch dort begegneten uns zahlreiche Türen. So mussten wir erst einmal durch das schmiedeeiserne Eingangstor mit Bergbausymbol, um dann durch eine riesengroße reich verzierte Tür mit unterschiedlichen Symbolen ins Innere zu gelangen.
Diese faszinierende Eingangstür war für uns der Zugang zu einer interessanten und beeindruckenden Welt.
Durch eine weitere (sehr unscheinbare) Tür gelangten wir zur Geschichte des Bergbaus. Tief (15 Meter) unter der Erde konnten wir mithilfe eines Simulators nachvollziehen, wie es sich anfühlte, (sehr) viele Meter unter die Erde zu fahren. So erhielten wir einen Eindruck davon, welchen Weg die Bergleute täglich zurücklegen mussten.
Obwohl die Stollen und Arbeitsbereiche nachgebildet waren, vermittelten sie einen realistischen Eindruck vom historischen Bergbau. Dabei wurde deutlich, wie die Kohle abgebaut und gefördert wurde und wie sich Arbeitsbedingungen sowie technische Möglichkeiten im Laufe der Zeit verändert haben.
Der Gang durch diese beiden ersten Türen brachte uns somit nicht nur in ein Museum, sondern zeigte uns die Arbeit und den Alltag unter Tage.


