Christen im Heiligen Land – bleiben oder gehen

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Vinzenz-Konferenzen laden zum Diözesantag ein

In den Gottesdiensten zu Palmsonntag haben wir gerade noch besonders an die Christinnen und Christen im Heiligen Land gedacht. In Ihrem Aufruf zur Solidarität mit unsern Glaubensschwestern und –brüdern zitieren die Deutschen Bischöfe Papst Franziskus: „(Unter den) vielen Migranten, die niemals ihr Land verlassen würden, wenn sie nicht dazu gezwungen wären, sind zahlreiche Christen, die im Laufe der letzten Jahre zunehmend massenhaft ihre Länder verlassen haben, die sie doch schon seit den Anfängen des Christentums bewohnen.“

Das menschliche Leid all derer gleich welcher Konfession, die Hals über Kopf ihre Heimat verlassen haben, fordert uns Vinzenz-Konferenzen in unserem Engagement vor Ort tagtäglich heraus. Uns berührt auch der Umstand, dass „die Existenz des Christentums in der Ursprungsregion unseres Glaubens“ bedroht ist.

Seit dem 13. Jahrhundert sind die Franziskaner im Heiligen Land präsent. Sie betreuen bis heute viele biblische Stätten. Zusammengefasst in der „Kustodie des Heiligen Landes“ wirken die Brüder nicht nur in Israel, Palästina und Jordanien. Sie leben auch in der „Region des Heiligen Paulus“, die u.a. Syrien umfasst. An Orten, wie dem uns aus der medialen Kriegsberichtserstattung bekannten Aleppo, harren sie mit den Menschen aus.
Vor diesem Hintergrund ist Pater Werner Mertens von der Heilig-Land-Zentrale der deutschen Franziskaner in Werl sicher der geeignete Referent, um uns an der Situation der Christen im und aus dem Heiligen Land teilhaben zu lassen.

2019-04-06T09:09:04+02:00